Über mich

Zahnarzt spielt und sammelt Musikinstrumente / SR TV

https://www.sr.de/sr/mediathek/video/FS_WIMS_3398.html

Zahnärzte und Musik 

Doc Schaefer 
Was haben Dr Alban, Roger Whittaker und Doc Schaefer  gemeinsam? 
Alle waren es früher mal Zahnärzte und alle drei machen, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise Musik. 
Während Roger Whittaker mit eingängigen Gitarrenakkorden und sehr warmer Stimme performte, oft auch mit großem Orchester, präsentierte Doktor Alban eher soulig, poppige Balladen und Hits. 
Doc Schaefer dagegen zupft, schlägt und pickt sich seit den frühen 70er Jahren durch die Gitarrenwelt. Unorthodoxe Wege, er hatte nie eine einzige Stunde typischen “Gitarrenunterricht”, durch Selbststudium von Picking- und Flatpicking- Techniken auf der Gitarre, aber auch das erlernen von  zig anderen Saiten- und andren Instrumenten , brachten ihn schließlich auf viele internationale Bühnen und zum Teil vor großes Publikum. 
“Gitarre spielen war für mich immer ein super Ausgleich zu meinen primären beruflichen Beschäftigungen oder zum Studium- zumal wenn ich mir damals auch noch etwas Geld zu meinem geringen Unterhalt dazuverdienen konnte. Natürlich spielte ich tausende Covers, hatte deutsche, englische, irische, amerikanische Programme wie Jim Croce, Bob Dylan, Leonhard Cohen , zwischen Pop, Jazz, Folk und Klezmer aber spielte auch immer eigene Instrumentalstücke angelehnt an meine damaligen Vorbilder wie Werner Lämmerhirt, Leo Kottke, John Fahey, Gordon Giltrap, Pierre Bensusan, Sammy Vomacka, Stefan Grossman, Marcel Dadi aber auch Larry Corryell, Al di Meola, Phillipe Catherine etc… 
Jahrelanges Spielen in einer Bluegrass- Band und in einem Duo mit dem verstorbenen Banjo- Picker Dr Roger Halbauer, ließen ihn auch mit Mandolinen und Bass in Berührung kommen. 
Tony Rice und der Kontakt mit Dan Crary ( einer der Lehrer von Tony Rice) spornten sein Flat- Picking an. Schließlich spielte er auch nicht nur mehr reinen Bluegrass sondern auch Mischversionen wie Jazz- Grass oder auch Musik mit Gypsy/ Manouche Einfluss. 
Treffen mit französischen Manouche- Musikern aus Lothringen und dem Elsass, aber auch der Besuch von Konzerten von Birelli Lagrene oder Josho Stephan spornten ihn ebenfalls an. 
Das was bei all diesen Einflüssen und Genres bei Doc Schaefer ankam bzw. hängenblieb ist einerseits sehr abwechslungsreich und auch hörenswert. 
Einige seiner Workshop - Lehrer wie Frank Hauenschild oder Thomas Fellow oder Roland Gebhard meinten immer wieder, dass es von Vorteil wäre, wenn er auch endlich mal Noten lesen lernte, um zu verstehen was er überhaupt dort spiele… aber Schaefer schien in dieser Hinsicht eher “unbelehrbar” oder, wie er meint “zu faul” zu sein. Es fällt ihm offensichtlich viel leichter sich Melodien, Akkorde, Licks rein akustisch und optisch auf dem Griffbrett anzuhören / anzuschauen als den Weg über eine Notierung zunächst anzuschauen und dann Stück für Stück umzusetzen. 
“Bevor ich immer kapierte wo die Noten auf dem Blatt zu welchem Punkt auf dem Griffbrett gehören- hatte ich sie schon intuitiv  gespielt…” 
“Natürlich wäre es auch mal schön richtige klassische Stücke vom Blatt zu spielen, aber in meinem Beruf war ich 100%ig auf Regeln angewiesen, ich operierte fast täglich, so dass ich in meiner Freizeit diesen “Druck” nicht wollte und “Gott sei Dank” nicht darauf angewiesen war. 
Gitarre spielen, allein oder mit Sängerinnen, Kabarettisten, Folk- Rock- und Jazz- Formationen, das Sammeln und Restaurieren von Saiteninstrumenten war für mich immer eine Befreiung und ermöglichte mir das absolute Abschalten vom Praxisalltag.” 
 
Der Doc führte über 30 Jahre eine eigene Zahnarztpraxis mit einigen Tätigkeitsschwerpunkten ( Parodontologie, Implantologie, Prothetik und Laser- Zahnheilkunde ) war zudem Gutachter für diverse Institutionen und war weltweit auf entsprechenden Fortbildungen unterwegs. 
“Ich war immer Zahnarzt aus Leidenschaft und hatte Top- Patienten, von denen ich viele seit 1984 bis 2017 behandelt hatte“ 
 
“… damit mir diese Verbindung nicht ganz verloren geht, lade ich viele von diesen heute noch zu Konzerten ein und freue mich immer, wenn sie im Publikum sitzen". 
 
Da mich früher meine „Profi- Musiker- Freunde“ schon öfters auf meine „kostenlosen Konzerte“ hinwiesen und mir rieten ( Ihnen zuliebe ) auch besser einen Eintritt bzw Gage zu verlangen, entschied ich mich irgendwann zwar Gagen zu nehmen, diese aber kpl. oder nach Abzug meiner Auslagen zu spenden. Hieraus entstand das spätere „Ratna- Projekt“ wobei wir ein indonesisches Mädchen finanziell förderten, wieder zur Schule schickten und deren Familie medizinisch und finanziell unterstützten. 
Meine Frau, aber auch renommierte Künstler unterstützten mich des Öfteren mit Konzerten und Ausstellungen. 
 
Seit ca 2007 bis zum heutigen Tag kümmerten wir uns um diese Familie und besuchen sie fast jedes Jahr. 
 
Natürlich spendete ich auch meine Gage für viele andere, mir persönlich wichtige caritative Vereine ( Rüdiger Nehberg/ Target, Myanmar Projekt / Fr Krajewski, Ajacutcho Projekt/ Dr Niethammer, Amigos de Cruzinha- Cabo Verde/ Hans und Susanne Hess ,oder auch für die Bahnhofsmission in Saarbrücken, gelegentlich auch für kulturelle Zwecke wie das "Dentalmuseum in Colditz". 
 
"Alles in allem ein „unruhiges Rentnerleben“ voll von Musik, tollen Menschen, die sich selbstlos für andere einsetzen und ohne die meine “Ruhestand“ eher langweilig wäre.” 
 
Inzwischen textet er auch eigene Lieder, die er „völlig losgelöst von Kommerziellen Aspekten“ gerne präsentiert. Es geht oft um kritische Texte zu alltäglichen Themen, die Schaefer bewegen, sei es über die Handy- Nutzung, die aktuelle Politik oder die politische Weltlage mit all den aktuellen Kriegen oder auch die Verschmutzung unseres Planeten. 
In einigen Radio- und TV Auftritten stand er genau hierzu und von Seiten der Moderatoren wurde herausgestellt, dass dies ein großer persönlicher Luxus sei, so etwas tun zu dürfen… ohne dabei darauf zu achten, ob es auch „ankommt“ … oder honoriert würde. 
„Stimmt genau” - sagt Doc Schaefer mit einem breiten Grinsen. 
 
Lassen Sie sich von seiner Musik und seinen Anekdoten überraschen … Doc Schaefer’s Programme sind immer außergewöhnlich - aber niemals langweilig . 
E.O.

 
 











Glasmuseum : Robert Gernhardt
 
In diesem Ambiente fühlt sich auch die Kleinkunst wohl. Gut 40 Zuhörer wollten am Sonntag, zum Abschluss des Internationalen Museumstages, „Musik im Glas“ hören. Der Saarbrücker Musiker Michael „Doc“ Schäfer vertont Gedichte, Texte und Wortspiele von Robert Gernhardt (1937 bis 2008). „Der Habicht traf die Wanderratte, nachdem er sie geschändet hatte“, hören wir, als Bossa Nova. Oder: „Das Schicksal hat es so gefügt, dass mir am Alkohol nichts liegt“, lügt sich der Trinker in den eigenen Sack. Doc Schaefer, im alltäglichen Leben Zahnarzt, kann, wie er sagt, keine Noten lesen. Ist aber im Blues daheim, beherrscht Latin, Jazz und Bossa Nova. Charmant plaudern kann er auch. Und er engagiert sich für Waisenkinder in Kathmandu – ihrer Unterstützung dient die Hutsammlung. Alles dreht sich um die Themen Liebe, Sexualität, Frauen, den Daseinsschmerz, die Last des Alters, die Lust des Nasenbären. Amüsant zu hören, viel Applaus. Und, wieder einmal, die Erkenntnis: Das Gute liegt näher, als man denkt.
 
3.
 
 
“DOC Schaefer “ bei den Winzern:
 
Sehr geehrter Herr Schäfer,
 
Was mir bei „Die Winzer“ bei Ihnen besonders gefallen hat ist natürlich Ihr hoch professionelles Gitarrenspiel, die Spontaneität und Leichtigkeit mit der alles rüberkam.
War wirklich beeindruckend.
Bis nächste Mal
Freundliche Grüße
B.W.T.
 
 
4.
 
Kritik Verein Ajacutcho :
 
Doc Schaefer und Bärbel Jenner - ein Duo, dass schon viele Konzertlesungen miteinander gestaltet hat. Er mit einfühlsamen, wilden, jazzigen Gitarren - und Klaviersolos, sie mit ihrer unnachahmlichen Stimme und Präsenz. Gekonnt spielen sich die beiden Protagonisten des Abends die Bälle zu.
 
 "Wirf deine Angst in die Luft" Texte und Musik um die Liebe, so der Titel.
Liebe, das ist pure Leidenschaft bei der beißwütigen Barbara von Wolf Biermann, das ist vertrautes Erleben in Nizza mit dem Mann des Lebens an der Seite, das sind Reflexionen einer jungen Frau aus Berlin, das ist auch die Gier nach Dingen, die einem nicht gehören in Person der Kleptomanin von Friedrich Holländer. 
 
Bärbel Jenner trifft den Ton genau in diesen kurzen Geschichten, manchmal noch untermalt von den leisen Gitarrenklängen von Schaefer. Es ist ein buntes und äußert kurzweiliges Programm.
Großartige Improvisationen über Rodrigo und Bach, eigene Kompositionen, Doc Schaefer wird nie eintönig auf seinen Instrumenten, weil die Bandbreite vom Barock bis in die andalusische Gipsymusik und Rock reicht, immer mit ein bisschen Bluenote gewürzt. 
 
Leider ist diese Reise durch die Zeiten und durch die Welt irgendwann trotz  Zugaben vorbei, ein großartiger Abend! Vielen Dank! 
 
Bis bald!
Andreas
 

SR-Mediathek.de: Zahnarzt aus Saarbrücken spielt und sammelt Saiteninstrumente



 
Zu Konzert anlässlich Glasausstellung im Zeitungsmuseum Wadgassen..

Guten Abend Michael,

deine Musik hat wesentlich zum Erfolg des Abends beigetragen. Nochmals vielen Dank. Ich war überwältigt von dem Besuch.

Mit freundlichen Grüßen
B. Valentin 

Der Bürgermeister von Wadgassen schreibt :

„Faszination Glas" im
Zeitungsmuseum
Die Vernissage zur Ausstellung "Faszination Glas - Fundstücke aus der Cristallerie Wadgassen" am vergangenen Donnerstag war ein großer Erfolg. Über
100 Gäste fanden sich im Abteihof Wadgassen, dem Gebäude des Deutschen Zeitungsmuseums ein und die Begeisterung für die ausgestellten Glasobjekte war überall spürbar. Während im Erdgeschoss des Deutschen Zeitungsmuseums die Glasausstellung mit über 150 ausgefallenen Gläser begutachtet werden konnte, stellte der Musiker Michael Doc Schäfer im Rahmen des Abendprogramms faszinierende Musikstücke auf der Gitarre vor. Nach der Ansprache von Burkhardt Valentin und der musikalischen Darbietung erhielten die zahlreichen Glasbegeisterten die Gele-genheit, sich auszutauschen und ihre Eindrücke miteinander zu teilen.





Zahnärzte und Musik ...
Was haben Dr Alban, Roger Whittaker und Doc Schaefer  gemeinsam?
Alle waren es früher mal Zahnärzte und alle drei machen, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise Musik.
Während Roger Whittaker mit eingängigen Gitarrenakkorden und sehr warmer Stimme performte, oft auch mit großem Orchester, präsentierte Doktor Alban eher soulig, poppige Balladen und Hits.
Doc Schaefer dagegen zupft, schlägt und pickt sich seit den frühen 70er Jahren durch die Gitarrenwelt. Unorthodoxe Wege, er hatte nie eine einzige Stunde typischen “Gitarrenunterricht”, durch Selbststudium von Picking- und Flatpicking- Techniken auf der Gitarre, aber auch das erlernen von  zig anderen Saiten- und andren Instrumenten , brachten ihn schließlich auf viele internationale Bühnen und zum Teil vor großes Publikum.
“Gitarre spielen war für mich immer ein super Ausgleich zu meinen primären beruflichen Beschäftigungen oder zum Studium- zumal wenn ich mir damals auch noch etwas Geld zu meinem geringen Unterhalt dazuverdienen konnte. Natürlich spielte ich tausende Covers, hatte deutsche, englische, irische, amerikanische Programme wie Jim Croce, Bob Dylan, Leonhard Cohen , zwischen Pop, Jazz, Folk und Klezmer aber spielte auch immer eigene Instrumentalstücke angelehnt an meine damaligen Vorbilder wie Werner Lämmerhirt, Leo Kottke, John Fahey, Gordon Giltrap, Pierre Bensusan, Sammy Vomacka, Stefan Grossman, Marcel Dadi aber auch Larry Corryell, Al di Meola, Phillipe Catherine etc…
Jahrelanges Spielen in einer Bluegrass- Band und in einem Duo mit dem verstorbenen Banjo- Picker Dr Roger Halbauer, ließen ihn auch mit Mandolinen und Bass in Berührung kommen.
Tony Rice und der Kontakt mit Dan Crary ( einer der Lehrer von Tony Rice) spornten sein Flat- Picking an. Schließlich spielte er auch nicht nur mehr reinen Bluegrass sondern auch Mischversionen wie Jazz- Grass oder auch Musik mit Gypsy/ Manouche Einfluss.
Treffen mit französischen Manouche- Musikern aus Lothringen und dem Elsass, aber auch der Besuch von Konzerten von Birelli Lagrene oder Josho Stephan spornten ihn ebenfalls an.
Das was bei all diesen Einflüssen und Genres bei Doc Schaefer ankam bzw hängenblieb ist einerseits sehr abwechslungsreich und auch hörenswert.
Einige seiner Workshop - Lehrer wie Frank Hauenschild oder Thomas Fellow oder Roland Gebhard meinten immer wieder, dass es von Vorteil wäre, wenn er auch endlich mal Noten lesen lernte, um zu verstehen was er überhaupt dort spiele… aber Schaefer schien in dieser Hinsicht eher “unbelehrbar” oder, wie er meint “zu faul” zu sein. Es fällt ihm offensichtlich viel leichter sich Melodien, Akkorde, Licks rein akustisch und optisch auf dem Griffbrett anzuhören/ anzuschauen als den Weg über eine Notierung zunächst anzuschauen und dann Stück für Stück umzusetzen.
“Bevor ich immer kapierte wo die Noten auf dem Blatt zu welchem Punkt auf dem Griffbrett gehören- hatte ich sie schon intuitiv  gespielt…”
“Natürlich wäre es auch mal schön richtige klassische Stücke vom Blatt zu spielen, aber in meinem Beruf war ich 100%ig auf Regeln angewiesen, ich operierte fast täglich, dass ich in meiner Freizeit diesen “Druck” nicht wollte und “Gott sei Dank” nicht darauf angewiesen war.
Gitarre spielen, allein oder mit Sängerinnen, Kabarettisten, Folk- Rock- und Jazz- Formationen, das Sammeln und Restaurieren von Saiteninstrumenten war für mich immer eine Befreiung und ermöglichte mir das absolute Abschalten vom Praxisalltag.”

Der Doc führte über 30 Jahre eine eigene Zahnarztpraxis mit einigen Tätigkeitsschwerpunkten ( Parodontologie, Implantologie, Prothetik und Laser- Zahnheilkunde ) war zudem Gutachter für diverse Institutionen und war weltweit auf entsprechenden Fortbildungen unterwegs. 
“Ich war immer Zahnarzt aus Leidenschaft und hatte Top- Patienten, von denen ich viele seit 1984 bis 2017 behandelt hatte“

“… damit mir diese Verbindung nicht ganz verloren geht, lade ich viele von diesen heute noch zu Konzerten ein und freue mich immer, wenn sie im Publikum sitzen. 

Da mich früher meine „Profi- Musiker- Freunde“ schon öfters auf meine „kostenlosen Konzerte“ hinwiesen und mir rieten ( Ihnen zuliebe ) auch besser einen Eintritt bzw Gage zu verlangen, entschied ich mich irgendwann zwar Gagen zu nehmen, diese aber kpl oder nach Abzug meiner Auslagen zu spenden. Hieraus entstand das spätere „Ratna- Projekt“ wobei wir ein indonesisches Mädchen finanziell förderten, wieder zur Schule schickten und deren Familie medizinisch und finanziell unterstützten.
Meine Frau, aber auch renommierte Künstler unterstützten mich des Öfteren mit Konzerten und Ausstellungen.

Seit ca 2007 bis zum heutigen Tag kümmerten wir uns um diese Familie und besuchen sie fast jedes Jahr.

Natürlich spendete ich auch meine Gage für viele andere, mir persönlich wichtige caritative Vereine ( Rüdiger Nehberg/ Target, Myanmar Projekt / Fr Krajewski, Ajacutcho Projekt/ Dr Niethammer, Amigos de Cruzinha- Cabo Verde/ Hans und Susanne Hess ,oder auch für die Bahnhofsmission in Saarbrücken, gelegentlich auch für kulturelle Zwecke wie das Dentalmuseum in Colditz.

Alles in allem ein „unruhiges Rentnerleben“ voll von Musik, tollen Menschen, die sich selbstlos für andere einsetzen und ohne die meine “Rente“ eher langweilig wäre.”

Inzwischen textet er auch eigene Lieder, die er „völlig losgelöst von Kommerziellen Aspekten“ gerne präsentiert. Es geht oft um kritische Texte zu alltäglichen Themen, die Schaefer bewegen, sei es über die Handy- Nutzung, die aktuelle Politik oder die politische Weltlage mit all den aktuellen Kriegen oder auch die Verschmutzung unseres Planeten.
In einigen Radio- und TV Auftritten stand er genau hierzu und von Seiten der Moderatoren wurde herausgestellt, dass dies ein großer persönlicher Luxus sei, so etwas tun zu dürfen… ohne dabei darauf zu achten, ob es auch „ankommt“ … oder honoriert würde. 
„Stimmt genau” - sagt Doc Schaefer mit einem breiten Grinsen.

Lassen Sie sich von seiner Musik und seinen Anekdoten überraschen … Doc Schaefer’s Programme sind immer außergewöhnlich - aber niemals langweilig .
T.K. 

„Schaukelperd“ bewahrt das Lothringer Liedgut

Schaukelperd“ bewahrt das Lothringer Liedgut
Die Gruppe Schaukelperd spielt seit fast 50 Jahren regelmäßig Lothringer Folkmusik. Jetzt tritt die Gruppe beim Liedermacherfestival „Mundart“ im Saarland auf.

Hervé Atamaniuk (links) und Doc Michael Schaefer sind Mitglieder der Gruppe „Schaukelperd“. FOTO: SEBASTIAN DINGLER
VON SEBASTIAN DINGLER
SAARBRÜCKEN |1978 gründeten die Brüder Hervé und Didier Atamaniuk aus Freyming-Merlebach mit drei Freunden die Gruppe „Schaukelperd“. Seither ist die einstige Band zwar zum Trio geschrumpft, aber immer noch sehr aktiv mit zwei bis drei Auftritten pro Monat. So erzählen es Hervé Atamaniak und der seit zwei Jahren Dritte im Bunde, Doc Michael Schaefer. Didier Atamaniak fehlt beim Pressetermin, da er tief in Lothringen wohnt und aufs Autofahren verzichtet. Aber auch sein Bruder Hervé kennt ja all die Geschichten, die der Gruppe seit der Gründung  in den 70er Jahren.
Der Name habe sich dadurch ergeben, dass er drei Aspekte in sich vereint: Das fehlende F weist auf die Mundart hin, in der gesungen wird. Das Schaukeln steht dafür, dass die Band grenzüberschreitend aktiv ist: „Wir schaukeln hin und her zwischen Frankreich und Deutschland.“ Außerdem kommt der Aspekt des Kindlichen im Namen zu tragen, mit dem Schaukelpferd als Spielzeug.
Erstaunlicherweise, so erzählt Hervé Atamaniuk, habe Schaukelperd, die sich immer als politisch linke Band betrachteten, mit Kritik von beiden politischen Seiten zu kämpfen gehabt. Von rechts wegen der Anti-Atomkraft-Texte und der Protestsongs. Aber auch von links, weil die deutsche Sprache mit Nazitum verbunden worden sei. Beide Vorwürfe weist Atamaniuk als Blödsinn zurück. Das Lothringer Platt sei eine eigene Sprache, also gar nicht unbedingt Deutsch. Natürlich sei es schon lange gesprochen worden, bevor es irgendwelche Nazis gab. Und mit der Songauswahl habe die Band nie irgendeinen Patriotismus ausdrücken wollen. Man sei in den Siebzigern eben beeindruckt gewesen von französischen Folksängern wie Alan Stivell oder dem Elsässer Roger Siffer. „Wir haben uns gesagt, das ist so doof, wir lieben diese Musik, aber von unserer Kultur, von der Lothringer Seite gibt‘s da gar nichts.“
Diesen Umstand wollte Schaukelperd ändern. „Da haben wir angefangen zu forschen und zu suchen. Wir sind dann in Bistros und Kneipen gegangen und haben gefragt: was gibt’s da für Lieder?“, sagt Atamaniuk. Lustigerweise ist die Band dann später wieder in die Kneipen gegangen und hat dort die Lieder vorgetragen, die sie zusammengetragen hatte. „Wir sind im Renault 4 von Dorf zu Dorf gefahren und haben gefragt, ob wir spielen dürfen.“
Manchmal sei ein Nein die Antwort gewesen, oft habe man aber gedurft: „Die Leute haben das sehr amüsant gefunden.“ Eine romantisch-politische Zeit sei das gewesen, blickt Atamaniuk etwas wehmütig zurück. Wenn man im Bitscherland unterwegs war und das Lied vom armen Ehemann gesungen habe, sei immer eine Frau hinterher auf die Band zugekommen und habe gesagt: Ich kenne da noch eine andere Strophe.
Auf diese Weise habe sich das Repertoire nach und nach erweitert. Atamaniuk weist aber auch auf die Sammlung von Louis Pinck hin: „Das war ein Pfarrer in Metz, der hat sich gegen den Kaiser Wilhelm gestellt, da haben die den nach Hambach geschickt. Der hat dort angefangen Leute aufzunehmen und dabei 500 Lieder gesammelt. Das war für uns eine Goldgrube!“ Dass Schaukelperd nun bei dem am 7. März beginnenden Liedermacherfestival „Mundart“ teilnehmen, ist Atamaniuk fast etwas unangenehm. Denn auch wenn die Gruppe ein paar Songs selbst geschrieben hat, interpretiert sie doch hauptsächlich das Lothringer Liedgut aus ehemaliger Zeit. „Wir sind eigentlich keine Liedermacher.“
Für Atamaniuk geht es beim Musikmachen um das Bewahren der Lothringer Mundart, mit der er aufgewachsen ist. „In meinem Familienkreis haben wir nur Platt und Ukrainisch geschwätzt.“ Großvater Atamaniuk stammt aus der Ukraine und habe fünf Sprachen beherrscht. Heute nimmt sein Enkel das Sterben des Lothringer Platt mit großem Bedauern wahr. Schuld daran sei auch der französische Staat, in dessen Verfassung geschrieben steht, „Französisch ist die Sprache der Republik“.
Für Atamaniuk, seines Zeichens Kulturamtsleiter in Saargemünd, ist der Umgang Luxemburgs mit seinen drei Sprachen vorbildhaft: „Die haben die alle auf die gleiche Ebene gestellt.“ Dass man mit Doc Michael Schaefer auch einen Saarländer dabei hat, ist für Atamaniuk ein Zugewinn. „Das ist der erste Saarländer, den ich treffe, der den Folk in sich trägt.“ Schaefer meint dazu, dass er schon in den Siebzigerjahren diese Musik gespielt habe. Er bringt sich mit einigen saarländischen Songs und sogar einem aus der Hunsrücker Gegend in die Gruppe ein.
INFO
Liedermacherfestival im Theater im Viertel
„Mundart“, das erste Liedermacherfestival, findet von Freitag, 7. März, bis Sonntag, 9. März, im Theater im Viertel in Saarbrücken statt. Unter anderem treten dort der Luxemburger Serge Tonnar und der Saarbrücker Manuel Sattler auf. Alle drei Konzertabende sind bereits ausverkauft. „Schaukelperd“ tritt im Rahmenprogramm am Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr auf, der Eintritt ist frei. Alle Infos gibt es im Internet unter www.mundartlieder.de.
 • AGB


Schaukelperd sind einfach einzigartig! Die Brüder Grimm Lothringens. Herve Atamaniuk und sein Bruder Didier im Trio mit Doc Michael Schaefer äänfach Plattistisch formidable!

Roland Helm 10.3.2025

Concert au jardin - TV8 Moselle-Est

https://youtu.be/99WUqbHr1tY?si=Ag3dRrJy-k9_Vh2l

Wir im Saarland - Saar nur!: Die Band Schaukelpferd: Folk auf Lothringisch - hier anschauen

Nach Hause 

ein literarisch- musikalisches Programm zum Thema Demenz

Link zur SR -Hörfunk- Sendung mit Frau Baumann!

imovie in Arbeit !

Nach Hause / der Info-Flyer 

"Eine einzigartige Kombination von Lesung und der passenden Musik -
wir danken Ihnen und den hervorragenden Künstlern für Ihr Engangement und ihre Kreativität..."

"als ich Friedhelm und seine Geschichte d.h. auch sein Buch darüber kennenlernte, war ich sofort musikalisch dabei. Es inspirierte mich selbst zu neuen Songs zu diesem heiklen Thema..."

Vor dem ersten Auftritt waren wir noch ganz unsicher, wie unsere Darbietung wohl ankäme...
Inzwischen hatten wir viele Auftritte in NRW, Rheinland Pfalz, Baden Würtemberg, Norddeutschland zu verschiedenen Anlässen und oft in entsprechemnden Einrichtungen und auch im Saarbrücker Schloss und wissen nun, daß wir richtig lagen..

Nach Hause...

Das Programm mit Lesung von Friedhelm Kappenstein 

und Musik von Doc Schaefer

Kritik Demenzprogramm
Kirche Marienborn : Mai 2024

Betreff: Re: Veranstaltungen zum Thema Demenz

Aber ganz besonderen Dank noch für die Veranstaltung „Literarisches Konzert“!
Das war eine für uns einzigartige Herangehensweise an das Thema Demenz. Die Veranstaltung hob meines Erachtens mit musikalischer Unterstützung die Gefühlsebene besonders hervor.
Eine Ebene, die meine Mutter kaum noch verlässt.
Sie sind uns eine Stütze in unsere Pflege meiner Mutter.
Herzlichen Dank und herzliche Grüße

Familie R.